Matcha FAQ: Häufige Fragen zu Matcha
Das Produkt
Was ist Ceremonial Grade Matcha?
Ceremonial Grade ist die höchste Qualitätsstufe von Matcha. Er wird aus den jüngsten, zartesten Teeblättern der ersten Ernte gewonnen, schattengebaut und traditionell mit Granitmühlen zu feinstem Pulver gemahlen. Das Ergebnis ist ein Matcha mit leuchtend grüner Farbe, mildem Geschmack und einem hohen Gehalt an L-Theanin und Antioxidantien. Ceremonial Grade ist für die direkte Zubereitung als Drink gedacht – nicht zum Backen oder Kochen.
Bei uns findest du zwei Ceremonial Grade Qualitäten: den Superior Ceremonial – unsere höchste Qualitätsstufe, mild und cremig – und den Ceremonial Grade, vollmundig und umami-reich, ideal für den täglichen Latte.
Was ist der Unterschied zwischen Ceremonial Grade und Culinary Grade?
Culinary Grade Matcha wird aus älteren Blättern späterer Ernten hergestellt und hat einen intensiveren, oft bitteren Geschmack. Er ist für die Verarbeitung in Rezepten geeignet – Smoothies, Backwaren, Desserts – wo andere Zutaten den Geschmack überdecken. Ceremonial Grade dagegen wird pur oder mit Milch zubereitet und überzeugt durch seine natürliche Milde und Qualität.
Woran erkenne ich hochwertigen Matcha?
Vier Merkmale geben Aufschluss: die Farbe, die Textur, der Geruch und der Geschmack. Hochwertiger Matcha ist leuchtend grün – ein sattes, lebendiges Grün, kein Oliv oder Gelbstich. Das Pulver ist extrem fein und legt sich wie Seide an. Der Geruch ist frisch, leicht süßlich und grasig. Und der Geschmack ist mild und angenehm – nicht bitter. Die Milde eines Matcha hängt von zwei Dingen ab: der Qualität der Blätter und der richtigen Zubereitung.
Wo kommt euer Matcha her?
Unser Matcha kommt aus Uji, einer Region in der Präfektur Kyoto, die seit Jahrhunderten als eine der besten Matcha-Anbauregionen der Welt gilt. Wir beziehen ihn direkt von unseren Teefarmern vor Ort – ohne Zwischenhändler, mit direktem Kontakt und einem klaren Blick auf Anbau, Ernte und Verarbeitung.
Gesundheit & Wirkung
Wie viel Koffein hat Matcha?
Eine Portion Matcha (2 g) enthält etwa 60–70 mg Koffein – ähnlich wie ein Espresso, aber mit einem entscheidenden Unterschied: Matcha enthält L-Theanin, eine Aminosäure die die Koffeinwirkung verlangsamt und abfedert. Das Ergebnis ist ein ruhiger, anhaltender Fokus ohne das typische Koffein-Hoch und den anschließenden Absturz.
Was ist L-Theanin und was bewirkt es?
L-Theanin ist eine Aminosäure die natürlicherweise in Teeblättern vorkommt – in besonders hoher Konzentration in schattengebautem Matcha. Sie fördert einen entspannten, wachen Zustand, ohne Müdigkeit zu erzeugen. In Kombination mit Koffein entsteht ein Effekt den viele als „ruhigen Fokus" beschreiben – konzentriert und klar, ohne Nervosität.
Ist Matcha gesünder als Kaffee?
Das ist weniger ein Entweder-oder als ein Unterschied in der Wirkung. Matcha liefert Koffein zusammen mit L-Theanin, was zu einem gleichmäßigeren Energielevel führt. Zudem enthält Matcha Antioxidantien – allen voran EGCG (Epigallocatechingallat) – in hoher Konzentration. Kaffee hat seine eigenen gesundheitlichen Vorteile. Wer jedoch empfindlich auf Koffein reagiert oder den Nachmittagsabsturz kennt, findet in Matcha oft eine bessere Alternative.
Wie viel Matcha pro Tag ist empfehlenswert?
Wir empfehlen 1 bis 2 Portionen täglich – das entspricht 2 bis 4 g Matcha. Das ist ein angenehmer Bereich der die positiven Eigenschaften von Matcha voll zur Geltung bringt, ohne übermäßig viel Koffein aufzunehmen. Wer neu mit Matcha anfängt, kann gut mit einer Portion am Morgen beginnen.
Für den täglichen Genuss empfehlen wir unsere 100g-Vorratspackungen – den Superior Ceremonial (mild, cremig) oder den Ceremonial Grade (vollmundig, umami). Eine Packung reicht für rund 50 Portionen.
Zubereitung
Wie bereite ich Matcha zu?
Die Basis ist immer gleich: 2 g Matcha sieben, mit 40 ml Wasser bei 60–80 °C aufschlagen bis ein gleichmäßiger Matcha-Shot entsteht, dann nach Wahl mit Milch und Eiswürfeln ergänzen. Eine ausführliche Schritt-für-Schritt Anleitung mit Videos findest du in unserem Matcha Guide.
Im Matcha Set findest du alles, was du für den Anfang brauchst – Matcha, Bambusbesen und Dosierlöffel.
Warum sollte man Matcha nicht mit kochendem Wasser zubereiten?
Kochend heißes Wasser zerstört die empfindlichen Aminosäuren und Antioxidantien im Matcha und erzeugt einen bitteren Geschmack. Die ideale Temperatur liegt zwischen 60 und 80 °C. Wer kein Thermometer hat: Wasser kurz aufkochen und dann 3–4 Minuten abkühlen lassen.
Welche Milch eignet sich am besten für Matcha Latte?
Wir empfehlen Hafermilch – sie bringt eine natürliche Süße mit und passt geschmacklich sehr gut zum milden Charakter von Ceremonial Grade Matcha. Natürlich funktioniert auch jede andere Milch nach persönlichem Geschmack.
Lagerung & Haltbarkeit
Wie lagere ich Matcha richtig?
Matcha ist empfindlich gegenüber Licht, Wärme, Luft und Feuchtigkeit – all diese Faktoren beschleunigen den Oxidationsprozess und lassen die Farbe verblassen und den Geschmack flacher werden. Am besten kühl, dunkel und trocken lagern – zum Beispiel im Kühlschrank, gut verschlossen. Nach dem Öffnen den Behälter immer direkt wieder schließen.
Wie lange ist Matcha haltbar?
Ungeöffnet ist Matcha kühl, dunkel und trocken gelagert bis zu einem Jahr haltbar. Einmal geöffnet sollte das Pulver innerhalb von 4 bis 8 Wochen verbraucht werden, um Aroma und die leuchtend grüne Farbe zu bewahren. Das genaue Mindesthaltbarkeitsdatum findest du auf unserer Verpackung.